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Landwirtschaft 256 Biobetriebe mehr als 2016

26. Februar 2020 – Medienmitteilung; Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

In den letzten vier Jahren ist die Zahl der Biobetriebe im Kanton Bern um 256 gestiegen. Damit konnten die Ziele der Bio-Offensive 2020 erreicht werden. 2019 ging der Zuwachs mit 34 neuen Bio-Betrieben allerdings etwas zurück. Das zeigt, dass die Betriebsleitenden auf die teilweise vorhandenen Marktsättigungen reagieren.

Die Berner Bio-Offensive zeigt Wirkung. 2016 wurde die Offensive mit einer breiten Trägerschaft gestartet, um das vorhandene Potenzial im Biomarkt besser auszuschöpfen. Die Ziele wurden erreicht: Heute werden 6529 Hektaren Ackerfläche biologisch bewirtschaftet, 2080 Hektaren mehr als vor vier Jahren. Die Fläche der Spezialkulturen (unter anderem Gemüse und Weinbau) hat im gleichen Zeitraum um 169 Hektaren zugenommen. Seit Beginn der Bio-Offensive im Frühling 2016 haben 256 Betriebe auf Bio umgestellt. Heute arbeiten und produzieren 14 Prozent der Berner Landwirtschaftsbetriebe nach Bio-Richtlinien.

Die Märkte sind teilweise gesättigt

2019 haben 34 Betrieben auf Bio-Produktion umgestellt. Das sind weniger im Vorjahr (57). Das zeigt, dass die Betriebsleitenden die teilweise bestehenden Marksättigungen wahrgenommen haben. Bei einzelnen Produkten wie zum Beispiel Schweinefleisch oder Milch war das Angebot teilweise grösser als die Nachfrage. Bei der Milchproduktion besteht eine Warteliste für Betriebe, welche die zweijährige Umstellungsphase hinter sich haben und ihre Milch mit dem Bio-Label und einem höheren Preis liefern möchten. Um der Berner Landwirtschaft mittelfristig einen bedeutenderen Anteil im Biomarkt zu sichern, lanciert der Kanton Bern mit Blick auf das Jahr 2025 eine Bio-Offensive mit neuen Akzenten und Massnahmen.

Hinweis

Die breite Trägerschaft der Bio-Offensive

Die Bio-Offensive der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion hat eine breite Trägerschaft bestehend aus dem Amt für Landwirtschaft und Natur, den Bärner Bio Bure, dem Berner Bauern Verband, Bio Suisse und der Berner Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL). Die beteiligten Akteure wollen die biologische Landwirtschaft im Kanton Bern weiter fördern. Die aktuellen Diskussionen um den Pflanzenschutz und die Klimadebatte zeigen, dass dieser Weg wichtig und richtig ist.

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