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Vergabeverfahren Campus Biel/Bienne Abbruch des Verfahrens war rechtmässig

23. April 2020 – Medienmitteilung; Bau- und Verkehrsdirektion

Die Bau- und Verkehrsdirektion (BVD) hat zwei Beschwerden gegen den vom Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) verfügten Abbruch des Vergabeverfahrens für den Campus Biel/Bienne abgewiesen. Die BVD stuft die Abweichung des billigsten Angebots vom Kostenvoranschlag als erheblich ein, was einen Abbruch rechtfertigt.

Im September des letzten Jahres hatte das AGG die Totalunternehmer-Ausschreibung für den Bau des Campus Biel/Bienne der Berner Fachhochschule abgebrochen. Die eingegangenen Offerten lagen über dem Kostenrahmen. Die Vergabestelle stellte nach der Projektanalyse eine neue Beschaffung in Aussicht. Diesen Verfahrensabbruch haben zwei Anbieterinnen bei der BVD angefochten. Nun hat die Direktion diese Beschwerden abgewiesen und den verfügten Abbruch bestätigt.

Erhebliche Abweichung

Gemäss dem Entscheid der BVD überschritt das günstigste Angebot den Kostenvoranschlag und damit auch den vom Grossen Rat gesprochenen Kredit für den Totalunternehmer-Auftrag um rund 19 Prozent. Die BVD stuft diese Abweichung als erheblich ein. Es liegt damit ein wichtiger Grund für den Abbruch vor, weshalb dieser rechtmässig ist.

Der Entscheid der BVD kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern angefochten werden.

Der anonymisierte Entscheid der BVD. (PDF, 123 KB, 16 Seiten)

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