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Gesundheits- und Sozialkommission Kommission befürwortet Aufbau eines Darmkrebs-Screening-Programms

18. Mai 2020 – Medienmitteilung; Grosser Rat

Die Gesundheits- und Sozialkommission unterstützt den Aufbau eines Darmkrebs-Screening-Programms. Sie beantragt dem Grossen Rat den Kredit für den Aufbau und den Betrieb des qualitätsgesicherten Vorsorgeprogramms in der Höhe von knapp 8 Millionen Franken zu genehmigen.

Die Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK) hat die Geschäfte der Sommersession 2020 vorberaten. Ab kommendem Herbst soll zur Vorsorge der besonders betroffenen Bevölkerung im Kanton Bern ein Darmkrebs-Screening-Programm aufgebaut werden. Die GSoK unterstützt die entsprechenden Absichten des Regierungsrates und spricht sich für die Genehmigung des Verpflichtungskredites in der Höhe von 7,98 Mio. Franken aus.

Ziel des Programms ist die systematische Einladung aller Frauen und Männer im Alter zwischen 50 und 69 Jahren für eine freiwillige Darmkrebsvorsorgeuntersuchung. Das zweisprachige Programm soll innert maximal zwei Jahren aufgebaut und anschliessend während mindestens fünf Jahren von einer noch zu bestimmenden Institution kantonsweit betrieben werden. Weil die Untersuchungen im Rahmen eines organisierten Programms mit Qualitätssicherung stattfinden, werden diese von der Franchise befreit. Die Teilnehmenden bezahlen lediglich den Selbstbehalt von zehn Prozent.

Darmkrebs ist in der Schweiz die dritthäufigste bösartige Krebsart und betrifft vor allem Personen ab 50. Das Vorsorgeprogramm soll helfen, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen und somit die Heilungschancen zu verbessern.

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