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Nachrichten aus der Verwaltung

4. Juni 2020 – Medienmitteilung

Gerissene Schafe am Niesen

Am Niesen im Berner Oberland wurden insgesamt elf tote Schafe aufgefunden. Die Risse ereigneten sich zwischen dem 17. und 21. Mai 2020. Die Wildhut des Kantons Bern geht von einem Luchs als Verursacher aus, da das Rissbild nicht auf einen Wolf hindeutet. Um das Raubtier zu bestimmen, wurden bei den gerissenen Schafen DNA-Proben genommen, welche derzeit ausgewertet werden. Der kantonale Herdenschutzberater hat den betroffenen Landwirten nach dem ersten Riss mit Sofortmassnahmen unterstützt, damit die Tiere besser geschützt werden konnten. Die landwirtschaftliche Beratungsstelle Agridea bot zudem einen Zivildienstleistenden auf, um einen Schutzzaun für die Schafe zu errichten. Diese Schutzmassnahmen scheinen nun zu wirken, da seit dem 21. Mai keine Risse mehr zu verzeichnen waren. Der Wildhüter überwacht das Gebiet und hat im Gebiet Fotofallen aufgestellt. Danke der guten Zusammenarbeit zwischen Jagdinspektorat, Herdenschutzberater, Agridea und dem Berner Bauernverband, konnte rasch gehandelt werden.

Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

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