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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Juni 2020 Erfreulicher Rückgang der Arbeitslosigkeit

8. Juli 2020 – Medienmitteilung; Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Juni 2020 um 521 Personen auf 14‘453 gesunken. Die Arbeitslosenquote ging von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück (Schweiz: von 3,4 auf 3,2 Prozent). Nach dem starken Anstieg in den Vormonaten aufgrund der Coronavirus-Krise war die Arbeitslosigkeit im Juni erfreulicherweise in allen Branchen stabil oder rückläufig. Den stärksten Rückgang verzeichnete das Gast- und Baugewerbe. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte blieb die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern konstant.

Die Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie haben zu einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt geführt. Alle Branchen wiesen im Juni rückläufige oder stabile Arbeitslosenzahlen auf. Im Gast- und Baugewerbe ist die Nachfrage nach Arbeitskräften aus saisonalen Gründen am stärksten gestiegen.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 2,8 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis).

In acht von zehn Verwaltungskreisen des Kantons ging die Arbeitslosigkeit zurück, in den Verwaltungskreisen Biel/Bienne und Jura bernois blieb sie stabil. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 1,4 (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,2 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem Juni 2019 sind 5’241 Personen mehr arbeitslos.

Aufgrund der aussergewöhnlichen Lage trafen 198 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 1'564 Beschäftigte (Mai 2020: 522 Gesuche, 4’803 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten.

Mediendokumentation

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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