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Coronavirus Rückruf von Armeemasken im Kanton Bern

10. Juli 2020 – Medienmitteilung; Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion

Der Bund hat gestern mitgeteilt, dass er vorsorglich Schutz- und Hygienemasken zurückruft, die aus Beständen der Armeeapotheke stammen. Die Masken waren 2007 für die Pandemievorsorge beschafft worden und wurden während der Zeit der akuten Unterversorgung zu Beginn der Corona-Krise verschiedenen Grossverbrauchern und Kantonen als Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Das Labor des Universitätsspitals Genf (HUG) habe in Proben einiger dieser Masken den Befall mit Schimmelpilz festgestellt. Woher die Verunreinigungen stammen, wird untersucht. Weil man nicht alle Masken testen kann, wird vorsorglich das gesamte Los zurückgezogen.

Auch der Kanton Bern hat bis vor zwei Monaten solche Masken an die Institutionen des Gesundheitswesens weiterverteilt (Hygienemasken mit rotem Pandemiekleber auf der Schachtelöffnung).

Die Institutionen werden aufgefordert, die betroffenen Masken nicht mehr zu verwenden. Eine Rückrufaktion ist eingeleitet, der Kanton meldet sich aktiv bei den Institutionen. Die Ware wird kostenlos ausgetauscht. Die Institutionen können sich bei Detailfragen via E-Mail an das Kantonsapothekeramt des Kantons Bern wenden.

Nicht betroffen sind laut dem Verteidigungsdepartement VBS die 18 Millionen Masken, die im April 2020 im Sinne einer Anschubversorgung zum Selbstkostenpreis an Detailhändler abgegeben wurden.

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