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Neuer Radstreifen Aspiwald - Oberönz Mehr Sicherheit für Velofahrerinnen und Velofahrer

21. Juli 2020 – Medienmitteilung; Bau- und Verkehrsdirektion

Velofahren auf der Bernstrasse zwischen Hellsau und Oberönz wird bald sicherer. Die Strasse erhält auf beiden Seiten Radstreifen, der Knoten Steinhof wurde bereits umgebaut. Im Sommer 2021 wird der Strassenausbau abgeschlossen.

Die letzte Etappe der Radverbindung zwischen Hellsau und Oberönz ist seit Oktober 2019 im Bau. Als erstes wurde der fast hundertjährige Bachdurchlass «Breite» zwischen Moos und Oberönz erneuert. Anschliessend haben die Bauarbeiter die Kantonsstrasse ab der Gemeindegrenze von Seeberg in Richtung Herzogenbuchsee auf neun Meter verbreitert. Beim Knoten Steinhof muss dafür der Damm verbreitert und auf rund 5,6 Meter erhöht werden. Damit ist nun genug Platz für einen beidseitigen Radstreifen.

Auch Frösche und Salamander profitieren

Sicherer für alle ist der Knoten Steinhof geworden. Die beiden neuen Bushaltestellen ermöglichen hier ein hindernisfreies Ein- und Aussteigen. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Strasse dank den neuen Querungshilfen sicherer passieren. Ein Mehrzweckstreifen erleichtert den Autos das Abbiegen.

Von der neuen Radverbindung profitiert auch die Tierwelt. Fünf neue Durchlässe unter der Strasse ermöglichen den Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichplätzen am Burgäschisee ein gefahrloses Queren.

Stark befahrene Hauptstrasse

Die Kantonsstrasse zwischen Hellsau und Oberönz ist eine nationale Hauptstrasse auf der täglich rund 8'000 Fahrzeuge fahren. Sie dient gleichzeitig dem Nahverkehr zwischen den Dörfern und erschliesst das Erholungsgebiet Burgäschisee. Für Leute, die mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs sind, ist sie gefährlich. Deshalb erhält sie auf der ganzen Länge von rund fünf Kilometern beidseitig einen Radstreifen, der auch von Fussgängerinnen und Fussgängern und der Landwirtschaft genutzt werden kann. Die Gesamtkosten der neuen Radverbindung belaufen sich auf 11 Millionen Franken. Die letzte Etappe zwischen dem Aspiwald und Oberönz kostet 4,6 Millionen Franken.

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