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Mehr Kontrollen für den Schutz von Natur und Wildtieren

Das Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT) rekrutiert drei zusätzliche Wildhüterinnen oder Wildhüter. Ziel ist, die Aufsicht in den Naturschutzgebieten, Vogelreservaten und Wildschutzgebieten zu verstärken. In den letzten Jahren gab es immer häufiger Störungen und Verstösse gegen die Regelungen in den Schutzgebieten. Es gibt Besucherinnen und Besucher, die illegal Feuer entfachen, campieren, laut Musik abspielen, Hunde laufen und den Abfall liegen lassen. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich der Besucherdruck in einigen Gebieten des Kantons Bern nochmals erhöht (Augstmatthorn, Engstlenalp, Selhofenzopfen, Combe-Grède, Ufergebiete Bielersee). Die Aufstockung des Wildhütercorps (aktuell 25 Wildhüter) war von verschiedenen Seiten gefordert worden, unter anderem vom Bund. Dieser beteiligt sich an den Personalkosten der Aufsicht in den eidgenössischen Schutzgebieten. Das Jagdinspektorat und die Abteilung Naturförderung werden ein Aufsichtskonzept für die Schutzgebiete erstellen. Unterstützt werden die Wildhüter bei ihrer Aufsichtsfunktion von Rangern und der freiwilligen Naturschutzaufsicht.

Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Adrian Brand ist neuer Geschäftsleitungs-Vorsitzender der KESB

Adrian Brand, Präsident der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland Süd, ist ab dem 1. September 2020 in Personalunion auch Vorsitzender der Geschäftsleitung (GL) KESB. Er löst Thomas Büchler als Vorsitzender ab, der dieses Amt seit 2016 innehatte und der Behörde als Präsident der KESB Thun erhalten bleibt. Neue stellvertretende GL-Vorsitzende ist Michal Hasler, Präsidentin der KESB Mittelland Nord. Die GL KESB ist das Gremium der regionalen KESB-Präsidien. Sie gibt rechtliche und strategische Leitplanken vor, koordiniert und vertritt die KESB auf der kantonalen Ebene nach aussen.

Direktion für Inneres und Justiz

Ausstellungseröffnung und Buchvernissage in Lyss

Abb. 1: Cover der 2020 erschienenen Publikation zum Lobsigesee © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Bild vergrössern Abb. 1: Cover der 2020 erschienenen Publikation zum Lobsigesee © Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Seit Mitte Juni 2020 tourt die Wanderausstellung «Archäologie macht Geschichte – Funde aus dem Kanton Bern» durch die Regionen des Kantons Bern. Mit ihr feiert der Archäologische Dienst des Kantons Bern 2020 sein 50-Jahr-Jubiläum. Vom 5. bis 25. September 2020 ist die Ausstellung auf dem Marktplatz von Lyss stationiert. Besucherinnen und Besucher können dort von Mittwoch bis Samstag, 11–18 Uhr (Donnerstag bis 19 Uhr) ausgewählte Funde aus allen Regionen des Kantons besichtigen. Aus dem Gebiet Biel-Seeland ist ein jungsteinzeitliches Brot (als Replik) ausgestellt. Der sensationell gut erhaltene Fund wurde 1976 bei der Grossgrabung am Twanner Bahnhof geborgen. Aus der nahe Lyss gelegenen römischen Kleinstadt von Studen/Petinesca stammt ein sogenannter Spruchbecher. Er dürfte einstmals bei zeremoniellen Banketten eines römischen Berufsverbandes die Runden gemacht haben. Die detaillierten Öffnungszeiten der Ausstellung finden sich auf der Website des ADB: www.be.ch/archaeologie.

Bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung (PDF, 941 KB, 2 Seiten) in Lyss am Freitag, 4. September 2020, 18 Uhr stellt der Archäologische Dienst im Hotel Weisses Kreuz auch seine neuste Publikation zum Lobsigesee vor. Das Buch gibt erstmals eine Gesamtschau der jungsteinzeitlichen Siedlungsreste von Seedorf, einer der wenigen jungsteinzeitlichen Moorsiedlungen im Kanton Bern. Sie gehört seit 2011 zum seriellen Unesco-Welterbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen». Albert Hafner, Professor am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern, wird die wichtigsten Ergebnisse der älteren Forschungen und der Rettungsgrabung von 2007 am Lobsigesee dem breiten Publikum vorstellen. Gleichzeitig wird eine neue archäologische Vitrine im Gemeindehaus von Seedorf zur Fundstelle am Lobsigesee eingerichtet. Besucherinnen und Besucher sind herzlich zur Veranstaltung in Lyss eingeladen. Ihre erforderliche Anmeldung mit Angabe von Name und Telefonnummer senden Sie bitte an: adb.sab@be.ch.

Angaben zur Publikation
Caroline Heitz et al., Abseits der grossen Seen. Archäologie und Erhaltung der neolithischen Unesco-Welterbestätte Seedorf, Lobsigesee. Hefte zur Archäologie im Kanton Bern 7. Bern 2020. 394 S., 271 Abb., 14 Taf. Preis: CHF 42.–. ISBN 978-3-9525057-5-5..

Bildungs- und Kulturdirektion

Aareufer unterhalb der Jabergbrücke werden gesichert und naturnah umgestaltet

Unterhalb der Jabergbrücke verlaufen die Autobahn A6 und eine wichtige Trinkwasserleitung sehr nahe an der Aare. Die Uferverbauungen, die diese Infrastrukturen schützten, sind zerfallen und sollen nun erneuert werden. Gleichzeitig soll dieser Aareabschnitt auch naturnah umgestaltet werden. Das Projekt wird vom 2. September bis 2. Oktober 2020 öffentlich aufgelegt.

Die schmalste Stelle zwischen Aareufer und Autobahn A6 misst noch ungefähr 25 Meter. In diesem schmalen Streifen verläuft die Aaretalleitung 1 des Wasserverbunds Region Bern (WVRB), die unter anderem die Stadt Bern mit Trinkwasser versorgt. Das Aareufer war in diesem Bereich einst gesichert, die meisten dieser Verbauungen sind aber unterdessen zerfallen. Um den Schutz der Infrastrukturen wiederherzustellen, soll das Ufer auf einer Länge von ca. 800 Metern gesichert werden. Wo nötig geschieht dies mit einem durchgehenden Verbau aus Blocksteinen, wo es die zu erwartenden Wasserkräfte erlauben, sind Buhnen aus Blocksteinen oder stellenweise aus Holz vorgesehen. Im selben Zug sollen auch die Lebensräume für Tiere und Pflanzen innerhalb des Projektgebiets von 1,5 Kilometern Länge aufgewertet werden. Das Projekt sieht vor, die Chisemündung naturnaher zu gestalten. In Absprache mit der Gemeinde Kiesen soll die Freizeitnutzung an der Chisemündung im heutigen Mass belassen werden. Die Fläche für Freizeitaktivitäten wird deshalb beibehalten. In Jaberg sind mehrere Uferanrisse vorgesehen, die der Aare helfen sollen, sich aus eigener Kraft mehr Raum zu nehmen und dadurch ein abwechslungsreicheres Ufer zu schaffen. Zudem sollen einzelne bestehende Geländemulden im Gebiet hinter Jaberg zu Amphibienweihern ausgebaut werden. Der Wanderweg im Gebiet hinter Jaberg wird etwas landeinwärts verlegt und soll künftig entlang dieser Weiher verlaufen.

Das Wasserbauprojekt befindet sich vom 2. September bis 2. Oktober 2020 in der öffentlichen Auflage. Die Unterlagen sind während der Auflagedauer bei den Gemeinden Kiesen, Jaberg und Wichtrach sowie beim Tiefbauamt des Kantons Bern einsehbar. Das Auflagedossier sowie weiterführende Informationen zur Auflage und zum Projekt sind zudem unter www.be.ch/aare zu finden. 

Bau- und Verkehrsdirektion

Strassensperrung in Sumiswald

Am kommenden Wochenende wird auf der Kantonsstrasse beim Bahnhof Sumiswald-Grünen und der Abzweigung nach Wasen im Emmental der neue Deckbelag eingebaut. Die Strasse ist von Samstag, 5. September 2020 um 5 Uhr bis Sonntag, 6. September um 6 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird über Grünenmatt — Trachselwald — Grünen — Ey — Sumiswald umgeleitet. Die Umleitung des Schwerverkehrs erfolgt über Hasle-Rüegsau – Affoltern – Häusernmoos. Der Fuss- und Veloverkehr kann die Baustelle unter erschwerten Bedingungen passieren. Der Bus hält in dieser Zeit bei der Einmündung des Zimmereiweges. Bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten auf das Wochenende vom 12./13. September verschoben.

Bau- und Verkehrsdirektion

Belagsarbeiten auf der Bernstrasse in Thun

Ab Montag, 7. September 2020 werden auf der Bernstrasse in Thun im Bereich des Kreisels Kyburg Vorarbeiten für den Belagseinbau ausgeführt. Es ist bis Mittwoch, 9. September mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Von Mittwoch, 9. September um 20 Uhr bis Donnerstag, 10. September um 5 Uhr ist der Kreisel für den Belagseinbau gesperrt. Der Verkehr wird von der Kyburgstrasse via Grabenstrasse und Schwäbisstrasse umgeleitet. Bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten auf den Folgetag verschoben.

Bau- und Verkehrsdirektion

Bauarbeiten auf der Neubrückstrasse in Brügg

Ab Mittwoch, 2. September 2020 wird auf der Neubrückstrasse in Brügg die Unterführung Autostrasse Biel – Lyss saniert. Der Verkehr wird hier bis 6. Oktober mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

Bau- und Verkehrsdirektion

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