Zur Übersicht Medienmitteilungen

Kantonsstrasse Brienzwiler-Meiringen Sicherheit für Fahrzeuglenker und Wildtiere wird erhöht

25. November 2020 – Medienmitteilung; der Bau- und Verkehrsdirektion und von armasuisse

An der Kantonsstrasse zwischen Brienzwiler und Meiringen bauen der Kanton Bern und der Bund auf einer Länge von acht Kilometern eine neuartige Wildwarnanlage. Das System wird ab Winter 2020/21 testweise in Betrieb gehen.

Auf dem Abschnitt der Kantonsstrasse zwischen Brienzwiler und Meiringen ereignen sich immer wieder Kollisionen zwischen Wildtieren und Fahrzeugen. Die Zahl dieser Kollisionen ist in den vergangenen Jahren, insbesondere in den Wintermonaten, stetig gestiegen. Jetzt sorgen Bund und Kanton für Abhilfe. Sie lassen den rund acht Kilometer langen Strassenabschnitt mit einer Wildwarnanlage ausrüsten, die das Kollisionsrisiko vermindern soll. Im Winter 2021/22 wird die Anlage definitiv in Betrieb sein.

Das System macht sich zunutze, dass das Kollisionsrisiko bei tiefer Fahrzeuggeschwindigkeit erheblich sinkt. Entlang der Strecke werden Wärme- und Bewegungssensoren eingerichtet. Sobald das System die Anwesenheit von Wildtieren feststellt, können bei Bedarf die notwendigen Verkehrssignale für Wildwechsel oder Geschwindigkeitsreduktion aktiviert werden.

Gemeinsames Projekt von Kanton und Bund

Trägerschaft des Projekts sind das Tiefbauamt des Kantons Bern sowie armasuisse Immobilien, das Immobilienkompetenzzentrum des VBS. Anlass war eine Umweltauflage, welche mit der vor einigen Jahren realisierten Sicherheitsumzäunung des Flugplatzareals in Unterbach zusammenhängt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 800 000 Franken. Davon gehen 300 000 Franken zu Lasten des Kantons und 500 000 Franken zu Lasten des Bundes.

Zur Übersicht Medienmitteilungen