Zur Übersicht Medienmitteilungen

Coronavirus Weniger Impfdosen als in Aussicht gestellt

22. Januar 2021 – Medienmitteilung; Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion

Wegen eines Lieferengpasses bei Pfizer/Biontech kann sich die Aufschaltung weiterer Termine sowie die Zulassung neuer Impfgruppen verzögern. Der Lieferengpass hat aber keine Auswirkungen auf bereits gebuchte Termine für eine Erst- und Zweitimpfung.

Der Pharmakonzern Pfizer kann wegen Anpassungen in seinem belgischen Produktionswerk europaweit zugesagte Mengen an Corona-Impfstoffen nicht wie geplant liefern. Deshalb kommt es zu Lieferengpässen. Das hat auch Folgen für den Kanton Bern: Statt der in Aussicht gestellten 18 000 Impfdosen wurden diese Woche nur deren knapp 10 000 geliefert. Weil die Impfstoffmenge nun knapper ausfällt als geplant, muss der Kanton Bern sich auf Personen konzentrieren, die keine Möglichkeit haben, sich in einem Impfzentrum behandeln zu lassen. Die mobilen Impfteams werden in den kommenden zwei Wochen 1600 Personen zuhause besuchen und impfen. Leider sind während dieser Zeit in den Alters- und Pflegeheimen vorerst nur wenige Impfungen möglich. Sobald wieder mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Impfungen in den Alters- und Pflegeheimen priorisiert wiederaufgenommen.

Dieser Lieferengpass hat keine Auswirkungen auf die bereits gebuchten Termine für eine Erst- und Zweitimpfung in den Impfzentren. Diese Impfungen werden wie geplant durchgeführt.

Die Aufschaltung weiterer Termine und die Zuschaltung weiterer Impfgruppen kann sich verzögern. Der Kanton informiert über www.be.ch/corona-impfung, Medienmitteilungen, seine Social-Media-Kanäle sowie Alertswiss.

Hinweis

In Wengen, Meiringen und St. Imier wurde breit gestestet
Diese Woche hat der Kanton Bern seine Tests in Wengen weitergeführt. Von Montag bis Donnerstag haben 351 Personen einen Schnelltest gemacht, ein Test war positiv. Insgesamt haben in Wengen vom 13. bis 21. Januar 1296 Personen einen Schnelltest gemacht, 7 waren positiv. In Meringen wurde gestern Donnerstag getestet: Von den 70 durchgeführten Tests waren alle negativ. An der Berufsschule St. Imier wurden diese Woche weitere 94 Tests durchgeführt; alle waren negativ. Vom 11. bis 21. Januar wurden insgesamt 278 Personen getestet.

Zur Übersicht Medienmitteilungen