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Gesamtsanierung der Schule für Gestaltung in Bern Siegerprojekt für Fassadensanierung steht fest

20. April 2021 – Medienmitteilung; Bau- und Verkehrsdirektion

Für die Sanierung des prominenten Schulgebäudes der Schule für Gestaltung an der Schänzlihalde in Bern hat das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) des Kantons Bern einen Studienauftrag durchgeführt. Das Siegerprojekt aus Zürich setzt auf den Totalersatz der Fassadenhülle.

Das Siegerprojekt für die Sanierung der denkmalgeschützten Fassade der Schule für Gestaltung in Bern. (Bild: zvg)

Bild vergrössern Das Siegerprojekt für die Sanierung der denkmalgeschützten Fassade der Schule für Gestaltung in Bern. (Bild: zvg)

Das Beurteilungsgremium hat einstimmig den Beitrag der ARGE Bünzli & Courvoisier Architekten AG / BGS & Partner Architekten AG aus Zürich und Winterthur zur Weiterbearbeitung empfohlen. Mit dem Ersatz der Fassade wird das Gebäude in einen neuen Lebenszyklus überführt. Dieser erhebliche Eingriff im Bereich der Fassade ermöglicht im Gegenzug den Erhalt der wertvollen Originalsubstanz im Innern und den ursprünglichen Ausdruck der Gesamtanlage. Gleichzeitig schafft er die Grundvoraussetzung für eine hohe Qualität der Schulräume und Akzeptanz bei den Nutzenden. Damit kann dieser wertvolle Zeitzeuge erhalten und weiter zweckmässig genutzt werden.

Komplexe Anforderungen  

Die Anforderungen an das Bauvorhaben sind komplex. Der Bau von 1971 weist grossen Sanierungsbedarf aus und entspricht nicht mehr den betrieblichen und räumlichen Anforderungen der Schule. Das Gebäude befindet sich an prominenter Lage am Aarehang und ist im Bauinventar der Stadt Bern unter den erhaltenswerten Objekten aufgeführt. Insbesondere bei der geschützten, aber bautechnisch nicht mehr genügenden Fassade, sind konträre gegenseitige Zielsetzungen zu berücksichtigen. Um eine Auswahl geeigneter Lösungen zu erhalten, hatte das AGG einen Studienauftrag durchgeführt. Im Beurteilungsgremium waren neben der Bauherrschaft und den Nutzenden auch Fachspezialisten in Architektur, Fassadenplanung, Nachhaltigkeit sowie das kantonale Amt für Umwelt und Energie und die städtische Denkmalpflege vertreten.

Wie geht es weiter

In einem nächsten Schritt wird das Siegerprojekt auf Grundlage der Empfehlungen des Beurteilungsgremiums bis zur Baureife weiterentwickelt. Die Realisierung der Sanierung beginnt voraussichtlich 2024, die Wiederinbetriebnahme ist für 2026 vorgesehen.

Hinweis

Ausstellung

Die Ergebnisse des Studienauftrages sind unter Beachtung der geltenden Abstandsregelungen und Maskenpflicht im Rahmen einer Ausstellung in der Schule für Gestaltung an der Schänzlihalde 31 in Bern für die Öffentlichkeit zugänglich.

Öffnungszeiten: 26. April bis 12. Mai 2021, von Montag bis Freitag zwischen 7 – 22 Uhr und am Samstag von 7.30 – 13.30 Uhr.

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