Zur Übersicht Medienmitteilungen

Kantonale Überbauungsordnung Öffentliche Mitwirkung zum kantonalen Schulprovisorium im Bernapark gestartet

10. Mai 2021 – Medienmitteilung; Direktion für Inneres und Justiz

Die Schule für Gestaltung und das Gymnasium Neufeld in Bern müssen saniert werden. Als Übergangslösung soll Schulraum auf dem Areal des Bernaparks Deisswil in Stettlen bereitgestellt werden. Eine kantonale Überbauungsordnung schafft die Voraussetzungen für das Bauvorhaben. Die öffentliche Mitwirkung dauert vom 10. Mai bis 10. Juni 2021.

Für die Dauer der Sanierung ihrer Gebäude ab 2024 bis ca. 2030 sollen im Bernapark Deisswil (Gemeinde Stettlen) Schülerinnen und Schüler der Schule für Gestaltung Bern sowie anschliessend des Gymnasiums Neufeld provisorisch untergebracht werden. Die Bernapark AG als Grundeigentümerin und Bauherrin stellt dafür die erforderlichen Geschossflächen von 15‘000 m2 resp. ab 2026 von 20‘000 m mittels Sanierung und Aufstockung von bestehenden Gebäuden zur Verfügung.

Der Kanton hat ein grosses Interesse, auch während der Sanierung adäquaten Schulraum bereitzustellen. Im Bernapark bietet sich dafür eine geeignete Lösung. Gemeinde und Kanton haben sich darauf geeinigt, für das Vorhaben eine Kantonale Überbauungsordnung (KÜO) zu schaffen. Damit kann innert nützlicher Frist eine gute Lösung für die Sanierungsphase der beiden Schulen geschaffen werden. Damit der nötige Schulraum für 2024 zur Verfügung steht, plant die Direktion für Inneres und Justiz die KÜO mit dem Baugesuch für die Sanierung und Aufstockung der Gebäude im Juni 2022 zu beschliessen. Voraussichtlich 2030 wird die schulische Nutzung durch den Kanton hinfällig. Danach wird das Areal in die kommunale Grundordnung überführt.

«Der Kanton, die Gemeinde Stettlen und die Bernapark AG arbeiten Hand in Hand, um eine dringend benötigte Übergangslösung für die Schule für Gestaltung und das Gymnasium Neufeld zu schaffen» betont Regierungsrätin Evi Allemann.

Hinweis

Mitwirkungsunterlagen

Die jetzt beginnende öffentliche Mitwirkung erlaubt es allen Interessierten, sich zu äussern. Die Unterlagen sind im Anzeiger Region Bern, im Amtsblatt, der Bantiger Post sowie auf den Websites der Gemeinde Stettlen und des kantonalen Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) aufgeschaltet. Die Leitung des Planungsverfahrens liegt beim AGR.

Zur Übersicht Medienmitteilungen