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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Mai 2021 Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

7. Juni 2021 – Medienmitteilung; Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im Mai 2021 um 999 Personen auf 14‘040. Die Arbeitslosenquote ging von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück (Schweiz: von 3,3 auf 3,1 Prozent). Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichneten das Gast- und Baugewerbe. Auch die übrigen Branchen wiesen rückläufige Arbeitslosenzahlen auf. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte blieb die Arbeitslosigkeit stabil.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Mai ist von saisonalen Effekten geprägt: Im Baugewerbe war – wie in den Vormonaten – eine zunehmende Personalnachfrage festzustellen (-194 Personen). Im Rahmen der Lockerung von Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus durften die Restaurants und Bars ab 19. April die Aussenbereiche wieder öffnen. Dies führte im Mai im Gastgewerbe zu einem starken Rückgang der Zahl der Arbeitslosen (-356 Personen), der deutlich über den Vorjahreswerten liegt. Auch die übrigen Branchen wiesen rückläufige Arbeitslosenzahlen auf.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 2,6 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis).

Die Arbeitslosigkeit nahm in allen Verwaltungskreisen ab. Am stärksten war der Rückgang der Arbeitslosenquote im Berner Oberland. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen geht von 1,0 (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,6 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem Mai 2020 sind 934 Personen weniger arbeitslos.

Im Mai trafen 2’024 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 20’930 Beschäftigte (April 2021: 2'336 Gesuche, 21’038 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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