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Dritter Berner Sozialgipfel vom 17. Oktober 2013 Armutspolitik – wo steht der Kanton heute?

17. Oktober 2013 – Medienmitteilung; Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion

Regierungsrat Philippe Perrenoud, Gesundheits- und Fürsorgedirektor, hält an seinem 2008 formulierten Ziel fest, die Armut im Kanton Bern innert zehn Jahren zu halbieren. Zu einer Halbzeitbilanz in der Armutspolitik hat er Referentinnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen zum dritten Berner Sozialgipfel eingeladen. Das Treffen in Bern soll die Armutspolitik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und der Standortbestimmung dienen.

Die Sozialberichterstattung des Kantons Bern zeigt auf, dass rund ein Zehntel der Berner Bevölkerung arm oder armutsgefährdet ist. Armut im Kanton Bern ist ein strukturelles und dauerhaftes Problem, das nicht von alleine wieder verschwindet. Mit der Kenntnisnahme des dritten Sozialberichts in der Septembersession hat der Grosse Rat diesen Befund anerkannt. Gleichzeitig hat er aber eine Motion überwiesen, die eine Kostenoptimierung in der Sozialhilfe fordert – und zwar durch eine Leistungskürzung von zehn Prozent.

Treffen im Spannungsfeld zwischen Sparen und Armutsbekämpfung

In diesem Spannungsfeld – die Bekräftigung zur Armutsbekämpfung auf der einen, die grossen Sparanstrengungen des Staats, die vor den Ärmsten nicht Halt machen, auf der anderen Seite – findet am 17. Oktober 2013 der dritte Sozialgipfel des Kantons Bern statt. Über 150 Personen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft nehmen am Gipfel teil, um gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten sowie Vertretern aus der Politik über die Weiterentwicklung der Armutspolitik zu debattieren.

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