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Bahnhof Bern: Kantonsbeitrag an Projekt «Zugang Bubenberg»

Für das Projekt «Zugang Bubenberg» im Zusammenhang mit den Ausbauten Zukunft Bahnhof Bern (ZBB) hat der Regierungsrat des Kantons Bern einen Investitionsbeitrag von rund 38 Millionen Franken bewilligt. Die Bernischen Gemeinden steuern gemäss den gesetzlichen Grundlagen rund 19 Millionen Franken bei. An den Kosten von insgesamt 88,8 Millionen Franken beteiligen sich auch der Bund und die Stadt Bern. Im Rahmen von ZBB plant die SBB neben der neuen Personenunterführung einen zweiten Hauptzugang für den Bahnhof beim Bubenbergzentrum. In diesem Jahr sollen erste kleinere Vorarbeiten erfolgen. Der eigentliche Bau des neuen Bahnhofzugangs beginnt voraussichtlich 2022.

Federführung: Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Stefan Lanzrein wird neuer stellvertretender Kommandant der Kantonspolizei Bern

Stefan Lanzrein, stellvertretender Kommandant der Kantonspolizei Bern (zvg)

Bild vergrössern Stefan Lanzrein, stellvertretender Kommandant der Kantonspolizei Bern (zvg)

Der Regierungsrat hat Stefan Lanzrein zum stellvertretenden Kommandanten der Kantonspolizei Bern gewählt. Er wirkt seit März 2011 als Chef der Regionalpolizei Berner Oberland, zuvor hatte er diverse Führungsfunktionen bei der Kantonspolizei Bern inne. Er übernimmt die neue Funktion per 1. September 2018 vom bisherigen Kommandant-Stellvertreter Peter Baumgartner, der Ende August 2018 nach fast 30-jährigerTätigkeit bei der Kantonspolizei in Pension geht. Bevor Stefan Lanzrein seinen Dienst bei der Kantonspolizei im Jahre 2000 antrat, war er für die Berner Kantonalbank und die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei (Eidgenössischen Finanzverwaltung) tätig. Er leistete zudem einen militärischen Auslandeinsatz im Kosovo als Nachrichtenoffizier. Bei der Kantonspolizei war er in den ersten Jahren im Rechtsdienst tätig, bevor er zum Chef Spezialfahndung 2 in der Kriminalabteilung ernannt wurde, wo ihm später zusätzlich die Funktion des stellvertretenden Chefs der Kriminalabteilung übertragen wurde. Anschliessend übernahm er die Leitung der Regionalpolizei Berner Oberland. Nach der Patentierung als Fürsprecher hat Stefan Lanzrein seine Kompetenzen kontinuierlich erweitert und vertieft. Unter anderem hat er die Polizeioffiziersausbildung des Schweizerischen Polizeiinstituts Neuenburg absolviert und das zweijährige Nachdiplomstudium an der Hochschule Luzern mit dem Titel «Executive Master of Business Administration» abgeschlossen. Stefan Lanzrein ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter.

Federführung: Polizei- und Militärdirektion

Bericht 2017 über die Aussenbeziehungen des Kantons Bern

Der Regierungsrat hat den Jahresbericht 2017 über die Aussenbeziehungen des Kantons Bern zuhanden des Grossen Rates verabschiedet. Im letzten Jahr traf sich der Regierungsrat mit vier anderen Kantonsregierungen zu Besuchen oder Arbeitssitzungen. In der Konferenz der Kantonsregierungen war neben der Mitwirkung in der Europapolitik des Bundes und der Erarbeitung eines Vorschlages zur Optimierung des nationalen Finanzausgleichs die Migrationspolitik ein zentrales Thema. Die Summerschool Forstwirtschaft war bisher das wichtigste Projekt in der Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Bern und der japanischen Präfektur Nara. Schwerpunkte der Aussenbeziehungen im Jahr 2018 sind unter anderem der nationale Finanzausgleich sowie die Mitwirkung des Kantons Bern bei der Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU.

Die Aussenbeziehungen des Kantons Bern 2017 - Bericht des Regierungsrates an den Grossen Rat (PDF, 288 KB, 25 Seiten)

Federführung: Staatskanzlei

Bericht zur Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder und Jugendliche

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Bericht «Radikale Reduzierung professionell verordneter und verabreichter Gewalt» zuhanden des Grossen Rates verabschiedet. Damit erfüllt er den Auftrag einer teilweise als Postulat überwiesenen Motion. Demnach soll der Regierungsrat das Nötige unternehmen, um das Verabreichen von Psychopharmaka an Kinder und Jugendliche drastisch zu reduzieren. Gemeint ist namentlich die Therapie mit Methylphenidat wie beispielsweise Ritalin oder Concerta. Angewendet wird sie vor allem bei Kindern mit der Diagnose ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung). Der Bericht führt die Zunahme solcher Therapien bis 2011 vor allem auf die steigende Bekanntheit und Akzeptanz der Behandlung zurück. Seither gebe es keine Anzeichen für einen weiteren Anstieg. Um die Anzahl medikamentöser Behandlungen stabil zu halten oder zu reduzieren, müssten sorgfältige Diagnosen gestellt und alle möglichen Behandlungsmöglichkeiten evaluiert werden. Daneben sieht der Bericht auch die Schule als wichtiges Handlungsfeld, mit speziellen schulischen Arrangements und der Ausbildung von spezifisch geschulten Lehrkräften und Heilpädagogen.

Bericht des Regierungsrates an den Grossen Rat (PDF, 126 KB, 14 Seiten)

Federführung: Gesundheits- und Fürsorgedirektion

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