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Coronavirus Keine unnötigen Fahrten an Ostern

8. April 2020 – Medienmitteilung; des Kantonalen Führungsorgans

Das Kantonale Führungsorgan ruft die Berner Bevölkerung dazu auf, über Ostern auf Ausfahrten mit dem Auto oder dem Motorrad zu verzichten und beliebte Ausflugsziele zu meiden. Ziel ist, dass die Regeln des Bundes im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch während der Feiertage optimal eingehalten werden. Bei einer grösseren Verkehrsdichte behält sich der Kanton vor, einzelne touristische Strassenabschnitte kurzfristig zu sperren.

Für das Osterwochenende ist schönes und mildes Wetter vorausgesagt. Dies animiert dazu, die Zeit im Freien zu verbringen. Damit steigt die Gefahr, dass die vom Bundesrat erlassenen Verhaltensregeln zur Bekämpfung des Coronavirus für einmal missachtet werden. Bereits am vergangenen Wochenende waren im Kanton Bern viele Menschen unterwegs, wobei sich die Mehrheit aber an die Verhaltensregeln hielt. Das Kantonale Führungsorgan (KFO) dankt den Bernerinnen und Bernern für ihr diszipliniertes Verhalten.

Das KFO ruft die Bevölkerung dazu auf, die Vorgaben des Bundes auch am Osterwochenende zu befolgen. Das heisst, wenn immer möglich zuhause zu bleiben und auf Ausfahrten mit dem Auto und dem Motorrad sowie auf Reisen mit dem öffentlichen Verkehr zu verzichten. Dies gilt insbesondere auch für Fahrten und Reisen an nahegelegene Ausflugsorte. Auch bei grosser Vorsicht ist es an stark frequentierten Orten schwierig, die Regeln der Distanz einzuhalten.

Die Strassen zu den Ausflugsorten bleiben grundsätzlich geöffnet, namentlich für die Anwohnerinnen und Anwohner. Bei einer hohen Verkehrsdichte oder grossem Personenaufkommen behalten sich die Behörden vor, einzelne touristische Strassenabschnitte kurzfristig zu sperren. Verschiedene Gemeinden haben an exponierten Orten (z.B. Uferstrasse entlang des Brienzersees, Zufahrt zum Bantiger) bereits Beschränkungen umgesetzt. Die Kantonspolizei Bern wird das Einhalten der Vorschriften des Bundes an den Ostertagen mit vermehrter Präsenz überprüfen. Bei Verstössen wird sie auch Bussen aussprechen.

Wegen erheblicher Waldbrandgefahr die festen Feuerstellen nutzen

Seit heute wird die Waldbrandgefahr im gesamten Kanton als erheblich eingestuft. Gemäss den Wetterprognosen bleibt es in den kommenden Tagen trocken, wodurch sich die Situation insbesondere an sonnigen Lagen weiter zuspitzt. Die Behörden raten deshalb zur besonderen Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien und bitten die Bevölkerung, Grillfeuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen zu entfachen und sich auch dort an die erwähnten Verhaltensregeln zu halten. Bei Wind ist auf das Entfachen von Feuern zu verzichten.

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