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Geschäftsprüfungskommission GPK kommt mit Abklärungen zum Steinbruch Mitholz/Blausee wie geplant voran

4. März 2021 – Medienmitteilung; Grosser Rat

Der von der Kommission eingesetzte Ausschuss, der die Vorkommnisse rund um den Steinbruch Mitholz/Blausee untersucht, hat bereits 5000 Seiten Akten ausgewertet, mehrere Anhörungen und Gespräche durchgeführt und einen Augenschein vor Ort unternommen.

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates ist mit ihren Abklärungen zu den Vorkommnissen rund um den Steinbruch Mitholz/Blausee auf Kurs. Der von der GPK eingesetzte Ausschuss hat seine laufenden Arbeiten intensiviert, nachdem der Grosse Rat in der Wintersession 2020 entschieden hatte, keine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) einzusetzen. In einem ersten Schritt verlangte der Ausschuss von verschiedenen involvierten Stellen Akten, die für die Untersuchung zentral sein könnten. Inzwischen hat der Ausschuss nicht nur über 5000 Seiten Akten ausgewertet, sondern auch mehrere Anhörungen durchgeführt, zu denen in den nächsten Wochen weitere dazukommen werden. Zudem hat der Ausschuss diese Woche einen Augenschein vor Ort genommen und dabei auch mit Vertretern von Vigier, der Blausee AG, der betroffenen Gemeinden sowie mit der Regierungsstatthalterin gesprochen.

Abschluss noch in dieser Legislatur

Im Fokus der Abklärungen der GPK steht die Frage, welche Aufgaben und Kompetenzen dem Kanton in dieser Sache obliegen und inwiefern er diese korrekt wahrgenommen hat. Die GPK hat von Gesetzes wegen die Oberaufsicht über den Regierungsrat, die Verwaltung und andere Träger öffentlicher Aufgaben. Sie verfügt über umfassende Informationsrechte.

Die Phase der Informationsgewinnung und –auswertung ist noch nicht abgeschlossen. Die Kommission möchte ihre Abklärungen noch in der laufenden Legislatur abschliessen können.

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