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Coronavirus Die ETH Zürich und der Kanton Bern entwickeln gemeinsam den COVID-19 Symptom-Tracker

8. April 2020 – Medienmitteilung; Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion

Die ETH Zürich und der Kanton Bern haben ihre Kräfte gebündelt und wollen ihre Covidtracker als gemeinsames Vorhaben weiterentwickeln. Dafür haben sie ein Konsortium gegründet, das die Arbeit bereits aufgenommen hat. Die Datensätze und Fragebögen der beiden Tracker werden zusammengeführt, um noch genauere Daten zu erheben und Analysen durchführen zu können.

Um vertiefte Erkenntnisse über die Corona-Pandemie in der Schweiz zu gewinnen, hat die ETH Zürich den COVID-19 Symptom Survey entwickelt. Die Plattform sammelt mit der Hilfe von freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Informationen über die COVID-19 Verbreitung. Unabhängig davon hat auch eine kleine Gruppe von Studierenden und Unternehmern gemeinsam mit dem Kanton Bern eine solche Plattform aufgebaut. Diese beiden Plattformen sollen nun zusammengeführt werden, um die Daten noch effizienter erfassen und auswerten zu können. Dies mit dem Ziel, möglichst rasch eine aussagekräftige Karte der potenziellen Gefahrenherde zu erstellen.

Dafür haben die ETH Zürich und der Kanton Bern ein gemeinsames Konsortium ins Leben gerufen. Darin vertreten sind bisher die ETH Zürich (Prof. Dr. Gunnar Rätsch), die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (Dr. med. Jan von Overbeck / Regierungsrat und Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektor Pierre Alain Schnegg) sowie die Milliways GmbH, die Nine Internet Solutions AG und die Astina AG. Ziel des Konsortiums ist es, die Behörden bei der Bekämpfung der Corona-Epidemie optimal zu unterstützen sowie neue Datenanalysemethoden und Modelle der Epidemie anhand der Echtzeitdaten zu entwickeln. Das Konsortium hat seine Arbeit bereits aufgenommen und legt alle vorhandenen Datensätze zusammen. Eine Visualisierung dieser Daten ist auf www.covidtracker.ch bereits im Menu unter «MAP» verfügbar. Insgesamt wurden bis heute von beiden Initiativen mehr als 220'000 Antworten gesammelt.

Mediendokumentation

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