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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im März 2021 Erfreulicher Rückgang der Arbeitslosigkeit

9. April 2021 – Medienmitteilung; Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im März 2021 um 842 Personen auf 15‘731. Die Arbeitslosenquote ging von 2,9 auf 2,8 Prozent zurück (Schweiz: von 3,6 auf 3,4 Prozent). Am stärksten war der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Baugewerbe. Auch die übrigen Branchen wiesen rückläufige oder stabile Arbeitslosenzahlen auf. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte sank die Arbeitslosigkeit leicht.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist teilweise saisonal bedingt: Im Baugewerbe führte die zunehmende Nachfrage zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Arbeitslosen (-373 Personen).
Im Rahmen der Lockerung von Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus durften alle Läden Anfang März wieder öffnen, was im Detailhandel zu sinkenden Arbeitslosenzahlen führte (-61 Personen). Auch die übrigen Branchen wiesen rückläufige oder stabile Arbeitslosenzahlen auf.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse ging die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat leicht zurück. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank von 2,7 auf 2,6 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis).

In acht von zehn Verwaltungskreisen ging die Arbeitslosigkeit zurück, im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental blieb sie stabil und im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen stieg sie an. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen geht von 1,4 (Frutigen-Niedersimmental) bis 5,0 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem März 2020 sind 3’082 Personen mehr arbeitslos.

Im März trafen 1’379 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 11’769 Beschäftigte (Februar 2021: 2’861 Gesuche, 30’975 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

Mediendokumentation

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