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Berner Fachhochschule - Bericht erachtet Konzentration auf Bern und Biel als dringend und notwendig

3. November 2011 – Medienmitteilung; Regierungsrat

Will sich die Berner Fachhochschule gegen die andern Schweizer Fachhochschulen behaupten, muss sie die Anzahl ihrer Standorte deutlich reduzieren. Aus bildungs- und wirtschaftspolitischer sowie aus betrieblicher und finanzieller Sicht ist eine etappierte Teilkonzentration in Bern und Biel die richtige Lösung. Dies zeigt der Bericht des Regierungsrates an den Grossen Rat.

Der Regierungsrat hat im Februar 2011 beschlossen, die Berner Fachhochschule in Bern und Biel zu konzentrieren. Der Grosse Rat hat daraufhin verlangt, dass die Gründe für diesen Entscheid in einem Bericht dargelegt werden. In ihrem zuhanden der Januarsession verabschiedeten Bericht zeigt die Regierung auf, welche Überlegungen und Fakten zu diesem Entscheid geführt haben.

Die Berner Fachhochschule (BFH) ist mittelgross. Sie steht mit den anderen Schweizer Fachhochschulen in einem Konkurrenzkampf um Studierende, Dozierende und Finanzen. Grösster Nachteil der Schule ist ihre räumliche Zersplitterung auf insgesamt 26 Standorte in Bern, Biel und Burgdorf. Weil die BFH nur eine mittelgrosse Fachhochschule ist, beeinträchtigt diese Zersplitterung den Hochschulbetrieb ganz erheblich. Zudem entsprechen ihre Räumlichkeiten teilweise nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne Hochschule. Will die BFH langfristig im Konkurrenzkampf bestehen, kommt sie um eine Konzentration nicht herum.

Eine Investition in die Fachhochschule stärkt die Ausbildungsstandorte Bern und Biel und ist aufgrund der aktuellen Konkurrenzsituation dringend notwendig. Die vom Regierungsrat beschlossene Lösung bringt die erforderliche bildungs- und wirtschaftspolitische Stärkung und ist finanziell und zeitlich machbar.

In einer ersten Etappe sollen die beiden Departemente Technik und Informatik sowie Architektur, Holz und Bau in einem neuen Campus Technik konzentriert werden. Damit können momentan die grössten Synergien in Lehre und Forschung erzielt werden. Die Neubauten können zügig auf dem grösstenteils der Stadt Biel gehörenden Areal unmittelbar beim Bieler Bahnhof erstellt werden. Das Departement Wirtschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit sowie die Hochschule der Künste sind heute bereits in Bern und können in einer zweiten Etappe räumlich konzentriert werden. Der Zeitpunkt ist offen.

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