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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Februar 2021 Stabile Situation auf dem Arbeitsmarkt

8. März 2021 – Medienmitteilung; Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern blieb im Februar 2021 praktisch konstant (-91 Personen auf 16‘573). Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,9 Prozent (Schweiz: von 3,7 auf 3,6 Prozent). Während die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe einen Rückgang verzeichnete, stieg sie im Gastgewerbe und im Detailhandel infolge der angeordneten Betriebsschliessungen an. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ist die Arbeitslosigkeit leicht gestiegen.

Das Baugewerbe verzeichnete nach dem saisonal begründeten Anstieg in den letzten Monaten einen Rückgang der Arbeitslosigkeit (-111 Personen). Wie im Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen im Gastgewerbe und im Detailhandel infolge der angeordneten Betriebsschliessungen an. In den übrigen Branchen zeichnete sich im Februar eine stärker werdende Nachfrage nach Arbeitskräften ab, sie wiesen leicht sinkende oder stabile Arbeitslosenzahlen auf.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat leicht zu. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote stieg von 2,6 auf 2,7 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis).

In sieben von zehn Verwaltungskreisen des Kantons blieb die Arbeitslosigkeit stabil, in den Verwaltungskreisen Jura bernois und Bern-Mittelland ging sie zurück und im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli stieg sie leicht an. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen geht von 1,4 (Frutigen-Niedersimmental) bis 5,3 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem Februar 2020 sind 5’395 Personen mehr arbeitslos.

Im Februar trafen 2’861 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 30’975 Beschäftigte (Januar 2021: 2’460 Gesuche, 21’320 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten.

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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