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16. Februar 2015
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Schwesterabkommen unterzeichnet
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Enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der chinesischen Stadt Shenzhen

Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher hat in China ein Schwesterabkommen zwischen dem Kanton Bern und der Stadt Shenzhen unterzeichnet. Ziel ist eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit. Shenzhen ist dank seiner Stärke in der Präzisions-, Elektronik- und Telekommunikationsindustrie sowie im Pharmabereich besonders interessant für bernische Unternehmen.

In einer offiziellen Zeremonie hat Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Shenzhen am Freitag, 13. Februar 2015 ein Abkommen zwischen der Stadt Shenzhen und dem Kanton Bern unterzeichnet. Der Kanton Bern wird Schwesterregion von Shenzhen und damit in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit bevorzugt behandelt.

Die Stadt mit 15 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern liegt in unmittelbarer Nähe von Hongkong und ist als Sonderwirtschaftszone einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in China. «Seit meiner letzten Reise nach Shenzhen im Juni 2011 hat sich die Stadt rasant weiter entwickelt. Zurzeit befindet sich beispielsweise das Ping An Finance Center im Bau, welches mit 660 Metern das zweithöchste Gebäude der Welt sein wird. Bern und Shenzhen werden vom nun unterzeichneten Abkommen wirtschaftlich profitieren können. Wichtig ist aber auch der Austausch unter den Menschen», sagte der Volkswirtschaftsdirektor nach seiner Rückkehr.

Aufbau einer guten Zusammenarbeit

Die Grundzüge des Collaboration Agreement waren in den vergangenen Monaten ausgehandelt worden. Die Partner verpflichten sich zum Aufbau einer guten Zusammenarbeit zwischen Shenzhen und dem Kanton Bern. Diese  konzentriert sich auf den Austausch im Bereich Standortpromotion und Wirtschaft. Zusätzlich ist ein kultureller Austausch möglich.

In Shenzhen sind die Bereiche Präzisions-, Elektro- und Telekommunikationsindustrie stark vertreten. Das macht die Stadt für bernische Unternehmen besonders interessant. Verschiedene Berner Unternehmen pflegen denn auch seit längerem gute Kontakte zur Region Shenzhen. Zudem haben die global tätigen Firmen Huawei und ZTE mit Hauptsitz in Shenzhen ihren Schweizer Sitz in Bern.

Im Rahmen seines Wirtschaftsbesuchs hat Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher zudem die Inhaber eines Pharmaunternehmens mit Hauptsitz in Shenzhen zu einem Gespräch getroffen. Dabei wurden weitere Entwicklungsschritte des Unternehmens – möglicherweise in der Schweiz – besprochen.

Besserer Zugang zum chinesischen Markt

China ist ein wichtiger Handelspartner für die Schweiz und damit auch für den Kanton Bern. Mit dem Mitte 2014 in Kraft getretenen Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China verbessert sich der Zugang für Schweizer Waren und Dienstleistungen auf dem chinesischen Markt und der gegenseitige Handel wird erleichtert. Zudem stärkt das Abkommen die Rechtssicherheit im wirtschaftlichen Austausch und die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und trägt zur nachhaltigen Entwicklung bei.

Mediendokumentation

13.02.2015: Der Berner Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher und Xu Qin, Bürgermeister der Stadt Shenzhen, unterzeichnen Schwesterabkommen zwischen dem Kanton Bern und der Stadt Shenzhen.

Foto hochaufgelöst

(Quelle: Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern)

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