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09. Juni 2016
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Verkehrssanierungen Emmental und Oberaargau:Regierungsrat beantragt Projektierungskredite

Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat zwei Kredite für die Projektierung der Verkehrssanierungen im Emmental und Oberaargau. Für die Umfahrung Aarwangen betragen die Kosten der Projektierung 6‘600‘000 Franken. Für die Projektierung der ersten Etappe der Sanierungen Burgdorf – Oberburg – Hasle werden 11‘900‘000 Franken beantragt. Der Grosse Rat wird die Kredite voraussichtlich in der Septembersession beraten.

Die Mitwirkungen zu den Verkehrssanierungsprojekten im Emmental und Oberaargau haben gezeigt, dass eine grosse Mehrheit der Bevölkerung Umfahrungslösungen gegenüber dem Ausbau der bestehenden Strassen favorisiert. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsparlament aufgrund dieser Ergebnisse zwei Projektierungskredite.

Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord

Mit einem ersten Projektierungskredit von 6‘600‘000 Franken sollen die nötigen Arbeiten für das Bauprojekt mit Strassenplan sowie das Bewilligungsverfahren (Auflageprojekt) für die Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord realisiert werden. Das Projekt sieht im Wesentlichen den Neubau einer Umfahrungsstrasse von Aarwangen und damit verbundene Umbaumassnahmen an bestehenden Strassen vor. Dank der Umfahrung kann die Ortsdurchfahrt in Aarwangen wesentlich entlastet und aufgewertet werden.

Verkehrssanierungen Burgdorf – Oberburg – Hasle

Mit einem zweiten Projektierungskredit von 11‘900‘000 Franken sollen die nötigen Arbeiten für das Bauprojekt mit Strassenplan sowie das Bewilligungsverfahren (Auflageprojekt) für die erste Etappe der Verkehrssanierung Burgdorf – Oberburg – Hasle finanziert werden. Mit dem Projekt sollen Umfahrungsstrassen in Oberburg und Hasle sowie Umbaumassnahmen an bestehenden Strassen in Burgdorf, Oberburg und Hasle realisiert werden.

Die Gesamtkosten der beiden Werke werden nach heutigen Erkenntnissen auf rund 557 Millionen Franken geschätzt (Emmental: 421 Millionen Franken und Oberaargau 136 Millionen Franken). Die Finanzierung soll einerseits über ordentliche Mittel andererseits durch Mittel aus dem Investitionsspitzenfonds und Bundesbeiträgen sichergestellt werden. Baubeginn der beiden Werke ist aus heutiger Sicht ab 2022.

Mit der Verabschiedung der beiden Projektierungskredite hat der Regierungsrat einen weiteren wichtigen Meilenstein im Hinblick auf die Realisierung der für die beiden Regionen wichtigen Verkehrssanierungen gesetzt. Der Grosse Rat wird voraussichtlich in der Septembersession über die beiden Vorlagen befinden.

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